Feuerwehrübung im Yachthafen Empuriabrava

Bild der Feuerwehrübung Marina Empuriabrava
  • Empuriaport und der Zivilschutz der Generalitat haben eine Brandübung auf einem vertäuten Boot organisiert, bei der zwei Personen verletzt wurden und Treibstoff in die Umwelt gelangte.
  • Der Selbstschutzplan (PAU) des Yachthafens von Empuriabrava wurde bei der Übung aktiviert, um die Koordination mit den städtischen Diensten und den Notfalldiensten der Generalitat de Catalunya zu testen.

Heute Morgen hat der Zivilschutz der Generalitat de Catalunya zusammen mit Empuriaport, S.L., eine partielle Notfallübung in den Hafenanlagen des Yachthafens von Empuriabrava (Castelló d’Empúries) organisiert. Die Übung bestand aus der Simulation eines Brandes auf einem Boot, das vor dem Gebäude des Hafenmeisters vertäut war, wobei Treibstoff in die Umgebung gelangte und zwei Personen unterschiedlich schwer verletzt wurden.

Die Aktivität diente dazu, den Selbstschutzplan (PAU) der Einrichtung zu testen, der von der Zivilschutzkommission Kataloniens im September 2025 genehmigt wurde, sowie die Koordination mit den städtischen Diensten und den Einsatzkräften der Generalitat.

Bootsbrand mit Auslaufen und zwei Verletzten

Dem Szenario zufolge brach auf einem Boot, das am Steg vor dem Gebäude des Hafenmeisters vertäut war, ein Feuer aus, das die Umwelt durch auslaufenden Treibstoff beeinträchtigte und zwei Menschen verletzte.

Die Einrichtung aktivierte ihren Selbstschutzplan in einer Notfallsituation und mobilisierte die internen Interventions- und Erste-Hilfe-Teams sowie das Betreuungs- und Koordinationszentrum (CAC). Gemäß dem festgelegten Verfahren wurde ein (simulierter) Anruf bei 112 und bei der CECAT getätigt, die die Warnung erhielt und die entsprechende Aktivierung verwaltete.

In diesem Fall hätte die Stadtverwaltung von Castelló d’Empúries den kommunalen Notfallplan aktivieren müssen, und die Generalitat hätte den speziellen Notfallplan für unfallbedingte Meeresverschmutzungen (CAMCAT) in der Alarmphase aktivieren müssen.

Bohrer für verbranntes Schiff

Operative Beteiligung

Von Seiten der Feuerwehr der Generalitat de Catalunya waren 12 Personen mit drei schweren Löschfahrzeugen (BRP) der Feuerwachen von Roses, Sant Climent und l’Escala sowie ein leichtes Fahrzeug beteiligt, das die Koordination und Leitung des Einsatzes übernahm. Die Feuerwehrleute führten Löscharbeiten durch und wurden dabei von Seeleuten unterstützt, die das betroffene Schiff isolierten und in der Nähe liegende Boote umlagerten sowie die Verschmutzung durch Treibstoff kontrollierten. Die Feuerwehrleute kümmerten sich auch um die Suche und Rettung von zwei verletzten Personen auf dem Boot, die aus der heißen Zone evakuiert und vom medizinischen Team des Rettungsdienstes behandelt wurden.

Das Medizinische Notfallsystem (SEM) war für die medizinische Versorgung der beiden Personen verantwortlich, die von der Dieselkatastrophe und dem anschließenden Brand im Hafen von Empuriabrava betroffen waren.

Sobald der Alarm über 112 einging, wurden zwei Einheiten aktiviert. Als sie am Ort des Geschehens eintrafen, begaben sie sich an die Spitze des Einsatzes. Nach der Kommunikation mit der Zentralen Koordinierungsstelle für das Gesundheitswesen (CECOS) wurde eine Bewertungszelle eingerichtet, in der Informationen ausgetauscht und die Strategie für den Umgang mit den Patienten festgelegt wurde.

Der Rettungsdienst wartete, bis die Verletzten aus dem betroffenen Schiff in einem Bereich außerhalb der Gefahrenzone herausgeholt worden waren, und begann dann mit der medizinischen Versorgung, um sie in das entsprechende Zielkrankenhaus zu bringen.

An der Übung waren insgesamt 2 Rettungswagen mit Basic Life Support (BLS) und 5 Rettungssanitäter beteiligt.

Von Seiten der Mossos d’Esquadra nahmen Mitglieder des USC of Roses teil, koordiniert mit Mitgliedern der örtlichen Polizei von Castelló d’Empúries.

Die Funktionen innerhalb der Auftragsgruppe waren die Zugangskontrolle sowie die Organisation und der Schutz des Sicherheitsperimeters.

Außerdem wurde eine Evaluierungszelle eingerichtet, die sich aus den beteiligten Rettungsteams zusammensetzt. Ihr Ziel ist es, die Wirksamkeit der Maßnahmen vor Ort zu bewerten und die Entscheidungsfindung während der Übung zu erleichtern.

Der Zivilschutz der Generalitat hat sich mit Technikern der territorialen Dienste in Girona beteiligt.

Aktie