Die zweite Zählung der biologischen Vielfalt in den Kanälen von Empuriabrava hat den hohen ökologischen Reichtum dieser Umgebung bestätigt, wobei mehr als 200 Arten identifiziert wurden.
Zu den herausragendsten Funden gehört die Nacktschnecke Polycera hedgpethi, die zum zweiten Mal in Katalonien entdeckt wurde, mit mehr als zwanzig Exemplaren und mehreren Gelegen, was ihre Ansiedlung in den Kanälen bestätigt. Hunderte von Exemplaren von Philinopsis depicta, einer Art, die normalerweise schwer zu entdecken ist, wurden ebenfalls beobachtet.
Die von der Stadtverwaltung von Castelló d’Empúries zusammen mit Lass Dive und dem Yachthafen von Empuriabrava geförderte Probenahme unterstreicht den ökologischen und wissenschaftlichen Wert der Kanäle, die als komplexer Lebensraum fungieren, in dem an die Hafenumgebung angepasste Mittelmeerarten koexistieren.
Dieses Projekt festigt die Kanäle als Referenzgebiet für den Schutz der städtischen Meeresbiodiversität und zeigt, wie wichtig es ist, die Umweltüberwachung und Sensibilisierungsmaßnahmen weiter auszubauen.
Die biologische Vielfalt der Kanäle zeigt, dass die Koexistenz von menschlicher Aktivität und Naturschutz möglich ist, wenn sie mit Engagement und Verantwortung verwaltet wird, mit kontinuierlicher Überwachung, um ihre Entwicklung zu bewerten und das Umweltmanagement dieser einzigartigen Umgebung zu stärken.

